Borreliose (Lyme-Krankheit)

Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Infektionskrankheit. Hunde zeigen anfangs Fieber, Mattigkeit und Appetitlosigkeit, dann kommt es zu Gelenksentzündungen.

Vor allem die Gelenke an Vorder- und Hinterbeinen  sind geschwollen und schmerzhaft. Auch Schädigungen der inneren Organe kommen vor. Nicht alle Hunde die sich infizieren erkranken auch, wobei diese Hunde zwar Antikörper ausbilden, aber vor einer weiteren Infektion nicht geschützt sind.

Das Risiko für eine Ansteckung besteht überall dort wo Zecken vorkommen. Zeckensaison ist von März bis Oktober, in milden Wintern auch schon früher. Schutz bietet neben der Impfung eine gute Zeckenprophylaxe (diese schützt nicht nur vor Borreliose, sondern auch vor anderen durch Zecken ausgelösten Erkrankungen).

Unbedingt geimpt werden sollten:

  • Jagdgebrauchshunde
  • für Zecken besonders "attraktive" Hunde, die trotz Zeckenprophylaxe immer wieder Zecken haben

Geimpft werden sollte vor der Zeckensaison, das heißt zwischen Oktober und Februar.

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