Krankheiten

Scheinträchtigkeit bei der Hündin

Scheinträchtigkeit, lateinisch Pseudogravidität, ist ein Phänomen, dass bei verschiedenen Tierarten gelegentlich vorkommt. Bei der Hündin ist es jedoch der „Normalfall“.

Der Hitzschlag – wenn's zu heiß wird

Während wir bei sommerlichen Temperaturen ins Schwitzen geraten, verschaffen sich Hunde durch das Hecheln Abkühlung und suchen eine kühlere Umgebung auf. Ist das nicht möglich, können unsere Haustieren leicht zu lebensbedrohlichen Notfällen werden. Betroffen sind häufig Hunde, die an schwülen oder heißen Tagen im Auto zurückgelassen werden, wobei geöffnete Fenster auch zu wenig Kühlung bieten. Aber auch Tiere, die in der Sonne angeleint werden oder deren Käfige in der Sonne stehen, sind gefährdet.

Hot Spots - das Sommerekzem beim Hund

Hot Spots sind juckende, schmerzhafte, hochrote, meist runde Hautstellen. Das Fell ist häufig mit Wundsekret verklebt. Die Erkrankung wird daher auch als nässende Dermatitis bezeichnet. Betroffen sind häufig langhaarige Hunde wie z.B. Berner Sennenhunde und Golden Retriever. Feucht warmes Wetter begünstigt das Auftreten, daher der Name Sommerekzem.

Katzenseuche (Panleukopenie)

Katzenseuche ist eine Virusinfektion, ausgelöst durch das Feline Parvovirus, die zu Durchfall, Erbrechen und oft auch zum Tod führt. Feline Parvoviren sind mit denen des Hundes verwandt, eine gegenseitige Ansteckung ist jedoch nicht möglich.

OCD, HD – wo tut's weh?

Beim jungen Hund gibt es eine Reihe von Erkrankungen des Bewegungsapparates, die auf einer Störung in der Entwicklung der Knochen und Gelenke beruhen.

Dünn statt Dick – wenn Hund und Katze Durchfall haben.

Durchfall (Diarrhoe) heißt, dass der Körper den Kot nicht einzudicken vermag. Der Kot ist breiig bis dünnflüssig, mehrmals täglich wird Kot abgesetzt. Und häufig muss auch mehrmals täglich geputzt werden, weil etwas „daneben“ geht. Grundsätzlich unterscheidet man Dünn- und Dickdarmdurchfälle sowie akute und chronische Durchfallerkrankungen.

Zwingerhusten

Zwingerhusten , auch Virushusten genannt, ist die landläufige Bezeichnung für eine infektiöse Erkrankung der Atemwege. Der Mediziner spricht auch von Infektiösem Tracheobronchitis – Komplex.

Da ist der Wurm drinnen - Wurmbefall bei Hund und Katze

Wurmbefall ist häufig, aber nicht harmlos. Die regelmäßige Wurmbehandlung ist eine wichtige Vorsorgemaßnahme.

„Ohrenentzündung beim Hund“ - Otitis externa

Entzündungen des äußeren Gehörganges (Otitis externa) kommen bei Hunden recht häufig vor. Manche Hunde haben besonders enge und lange, teilweise behaarte Gehörgänge (z.B. Pudel) oder lange Hängeohren (z.B. Cocker Spaniel) und sind daher besonders häufig betroffen. Hier ist vorbeugende Pflege besonders wichtig. Aber auch häufiges Schwimmen kann prädisponierend sein.

Hilfe, wenn die Leber versagt

Die Leber hat im Körper vielfältige Aufgaben, sie ist u.a. beteiligt an der Regelung des Stoffwechsels, der Entgiftung des Körpers, der Produktion von Gallenflüssigkeit und der Bildung von Blutgerinnungsfaktoren. Funktioniert sie nicht mehr richtig, hat das oft schwere Folgen und führt bei unseren Haustieren zu den unterschiedlichsten Symptomen.

Hautpilzinfektion

Hautpilzinfektionen, der Mediziner spricht von Dermatophytose, kommen bei Haustieren häufig vor. Hunde, Katzen, Kaninchen und Nager können genauso betroffen sein wie Pferde oder Rinder. Und die Hautpilzinfektion ist auch auf uns Menschen übertragbar.

Futtermittelallergien

Immer häufiger werden bei Hunden und Katzen "allergische Reaktionen" auf Futtermittel festgestelllt. Hierbei kann es sich um "echte" Allergien z.B. auf eine bestimmte Fleischsorte oder auf Unverträglichkeiten z.B. gegen Histamin handeln.

Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)

Feline Infektiöse Peritonitis wird sie durch feline Cornonaviren ausgelöst. Grundsätzlich verursachen diese Viren Durchfälle und gelegentlich auch Schnupfen. Unter nicht genau geklärten Umständen (häufig bei Streß) können diese Viren in die bösartige FIP-Form mutieren. Häufige Reinfektionen scheinen dies zu begünstigen.

Felines Leukämievirus-Infektion ("Leukose")

Katzenleukose zählt nach wie vor zu den häufigsten infektiösen Todesursachen bei Katzen. Die Infektion mit den Felinen Leukämie-Virus (FeLV) erfolgt über den Speichel (gegenseitiges Belecken, Rangkämpfe, gemeinsame Futternäpfe,...), infizierte Katzen können über Jahre gesund erscheinen bevor sie erkranken.

Tollwut

Die Tollwut (Rabies) ist eine durch Viren hervorgerufene Erkrankung der Säugetiere und des Menschen, die tödlich endet. Die Ansteckung erfolgt in der Regel über Bißverletzungen. Über die Nervenbahnen dringt das Virus in das Gehirn vor, wo es die typischen Krankheitserscheinungen (Verhaltensänderungen und Schluckbeschwerden) auslöst. Durch die fortschreitenden Lähmungen tritt schließlich der Tod durch Atemlähmung ein.

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