Tollwut

Tollwut

Die Tollwut (Rabies) ist eine durch Viren hervorgerufene Erkrankung der Säugetiere und des Menschen, die tödlich endet. Die Ansteckung erfolgt in der Regel über Bißverletzungen. Über die Nervenbahnen dringt das Virus in das Gehirn vor, wo es die typischen Krankheitserscheinungen (Verhaltensänderungen und Schluckbeschwerden) auslöst. Durch die fortschreitenden Lähmungen tritt schließlich der Tod durch Atemlähmung ein.

Hunde und Katzen zeigen Unruhe, Scheue, Aggression, Speicheln, Beiß- und Kratzwut sowie heiseres Bellen bzw. klägliches Miauen. Beim Pferd sehen wir meist die "stille Wut", wo nach einer kurzen Phase mit verändertem Verhalten sehr rasch Lähmungserscheinungen und der Tod eintreten.

Da die Tollwut auch für den Menschen tödlich ist, ordnet der Gesetzgeber an, dass an Tollwut erkrankte Tiere und Tiere, die mit einem wutkranken oder seuchenverdächtigen Tier in Berührung gekommen sind, zu töten sind. Nur wenn Tiere nachweislich schutzgeimpft sind, besteht keine Tötungsplicht. Die Impfung schützt die Tiere und den Menschen! Bei Auslandsreisen ist eine gültige Tollwutimpfung für Hunde, Katzen und Frettchen Plicht.

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