Krankheiten

Katzenschnupfen

Katzenschnupfen ist eine schwerwiegende Infektionskrankheit, die vor allem durch das Feline Herpesvirus und das Feline Calicivirus ausgelöst wird. Auch Chlamydien können beteiligt sein, diese spielen aber vor allem in Zuchten und Tierpensionen eine Rolle.

Babesiose

Babesiose (Piroplasmose) wird während des Saugaktes von Zecken übertragen. Die Erkrankung ist besonders im Osten von Österreich und in den Nachbarländern anzutreffen.

Coronavirus-Infektion

Coronaviren sind beim Hund vor allem als Erreger von leichten bis schweren Durchfällen bekannt.

Der Schutzeffekt der Impfung wird unterschiedlich bewertet, derzeit wird sie vor allem in Problembeständen eingesetzt.

Welpensterben (Herpesinfektion)

"Infektiöses Welpensterben" ist eine durch Herpesviren verursachte Erkrankung bei Hundwelpen, für die sie fast immer tödlich endet. Eine Impfung des Muttertieres (2x während der Trächtigkeit) schützt die Welpen über Antikörper aus der Muttermilch zuverlässig vor Infektion.

Borreliose (Lyme-Krankheit)

Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Infektionskrankheit. Hunde zeigen anfangs Fieber, Mattigkeit und Appetitlosigkeit, dann kommt es zu Gelenksentzündungen.

Leptospirose

Diese bakterielle Infektionskrankheit ist auch als Stuttgarter Hundeseuche bzw. Weilsche Krankheit bekannt. Es gibt verschiedene Arten von Leptospiren, die unsere Hunde befallen und auch auf den Menschen übertragbar sind. Die Ansteckung erfolgt meist direkt über den Harn von Hunden, Mäusen und Ratten. Auch verunreingte Gewässer sind eine Infektionsquelle.

Hundestaupe

Staupe ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die mit Fieber, Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit beginnt. Abhängig von den vorherrschenden Krankheitszeichen unterscheidet man Darm-, Lungen-, Haut- und Nervenstaupe.

Parvovirose (Katzenseuche des Hundes)

Diese Infektionskrankheit wird durch arteigene Parvoviren ausgelöst. Katzenseuche (Parvovirose der Katze) ist also für Hunde nicht ansteckend.

Die Parvovirose beginnt akut mit anhaltendem, starken Erbrechen. Dann setzt wässriger oft blutiger Durchfall ein. Welpen und Junghund sind besonders betroffen, sie können innerhalb von Stunden verenden.

Die Impfung gegen Parvovirose schützt Hunde zuverlässig. 

Hepatitis contagiosa canis (Ansteckende Leberentzündung)

Ansteckende Leberentzündung ist eine Virusinfektion, bei der es zu Entzündungen im Rachenraum, Schädigung der Leber und inneren Blutungen kommt. Neben blutigem Durchfall und Erbrechen und schmerzhaftem Bauchraum sehen wir häufig auch nervöse Störungen und Trübungen der Hornhaut.

Die Impfung schützt vor dieser schweren Erkrankung.

Druse (Streptococcus equi subsp. equi)

Bei der hochansteckenden Druse handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, von der Jungtiere besonders stark betroffen sind. Neben der Infektion der Atemwege kommt es zur Vereiterung der Kehlgangslymphknoten und hohem Fieber.

Für gefährdete Tiere steht ein Impfstoff zur Verfügung.

Herpesvirusinfektionen beim Pferd

Beim Pferd sind verschiedene Herpesviren bekannt.

Die Herpesviren EHV-1 und EHV-4 sind am sogenannten Pferdehustenkomplex (Equine Rhinopneumonitis) beteiligt. Vor allem junge Pferde und Pferde unter Streß erkranken an der fieberhaften Atemwegsinfektion.Das EHV-1 Virus kann auch das Zentralnervensystem befallen und bei Stuten einen Abort (Virusabort) auslösen. 

Gegen EHV-1 und EHV-4 kann man Pferde impfen. 

Influenza (Pferdegrippe)

Pferdegrippe (Equine Influenza) ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die vor allem den Atmungstrakt befällt. Typisch sind ein trockener, kräftiger und schmerzhafter Husten und Fieberzacken mit Temperaturen über 40° Celsius. Heilung tritt innerhalb einiger Wocher ein, sofern das Pferd in dieser Zeit absolut geschont wird. Fohlen von ungeimpften Stuten erkranken schwer und können innerhalb weniger Tage versterben.

Für Turnierpferde ist die Grippeimpfung vorgeschrieben.

Tetanus (Wundstarrkrampf)

Pferde gehören zu den für Tetanus anfälligsten Tierarten. Über kleine Hautwunden, Verletzungen der Maulschleimhaut etc. dringt das Bakterium Clostridium tetani  in den Körper ein. Der von den Bakterien produzierte Giftstoff (Tetanospasmin) führt zu einer allmählichen Lähmung des Pferdes. Typisch ist die Sägebockstellung (Vorder- und Hinterfüße werden nach außen gestreckt) und der Vorfall des 3. Augenlides. Der Tod tritt durch Atemlähmung ein. Die Prognose bei Tetanus ist ungünstig.

Magen- Darmwürmer beim Pferd

Pferde infizieren sich lebenslang immer wieder mit Magen-Darm-Parasiten. Regelmäßige Entwurmungen gehören daher zu den wichtigsten Punkten in der Vorsorgemedizin beim Pferd.

Diabetes mellitus

Diabetes mellitus, landläufig auch als Zuckerkrankheit bekannt, ist eine Stoffwechselerkrankung, die nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Hunden, Katzen, Pferden und kleinen Heimtieren vorkommt.

Tierarzt Entner auf Facebook Tierarzt Entner auf Google+