Der Fellwechsel

Der Fellwechsel

(c) Patrick Pecnik

Unsere Haustiere haben meist 2 Fellwechsel pro Jahr, also Sommer- und Winterfell. Der Zeitpunkt des Haarwechsels wird von der Tageslichtdauer und der Temperatur gesteuert. So kann es vorkommen, dass Tiere, die sich nur oder hauptsächlich in der Wohnung aufhalten das ganze Jahr über haaren. Es gibt aber auch Hunderassen, wie den Pudel, die keinen Haarwechsel haben. Ihr Fell muss daher regelmäßig geschnitten werden.

Gerade zur Zeit des Fellwechsels ist regelmäßiges Ausbürsten bei langhaarigen Hunden und Katzen besonders wichtig, damit  das Fell nicht verfilzt.  Katzen schlucken  bei der Fellpflege Haare ab, wodurch sich im Magen Haarballen bilden können. Diese können zum lebensbedrohlichen Darmverschluß führen. Katzengras hilft beim Hervorbrechen der Haarballen, Malzpaste erleichtert die Darmpassage.

Während des Fellwechsels ist der Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen besonders hoch. Bei schuppigem oder  glanzlosen Fell kann es sich um einen Mangel an Vitamin A, Zink oder Biotin handeln. Zu vermehrtem Haarverlust oder brüchigem Haar kommt es bei einem Mangel an ungesättigten Fettsäuren.

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