Gefahren für Wohnungskatzen?

Gefahren für Wohnungskatzen?

(c) Karin Morianz

Reine Wohnungskatzen leben länger als "Freigänger". Diese sind von Staßenverkehr, Rauferein, Infektionskrankheiten und vielem mehr bedroht. Aber auch in der Wohnung lauern Gefahren.

Giftige Zimmerpflanzen sind ein großes Risiko. Wer trotzdem nicht auf Grün in der Wohnung verzichten will kann neben Katzengras und Katzenminze z.B. auf folgende als "vermutlich ungifig" eingestufte Zimmerpflanzen (www.giftpflanzen.ch)  Osterkaktus, Kokospalme, Zyperngras, Kamelie, Schwarzäugige Susanne oder Zimmertanne ausweichen.

Vergiftungen bei Wohnungskatzen entstehen nicht nur durch Zimmerpflanzen. Reinigungsmittel, Blumendünger, Duschzusätze und dergleichen dürfen nie für Katzen zugänglich sein. Viele Katzen schlecken Wasser gerne aus großen Becken, Reste z.B. in der Badewanne oder dem Spülbecken daher immer gut ausschwemmen. Aber auch herumliegende Medikamente können ihrer Katze gefährlich werden.

Neugierige Wohnungskatzen spielen mit allem Möglichen und Unmöglichen. Kleinteile von Kinderspielzeug, Fäden mit und ohne Nadel, etc. können verschluckt werden. Ein lebensbedrohlicher Darmverschluss kann die Folge sein.

Katzen lieben die Aussicht in die Natur. Fenster und Balkone müssen katzensicher gemacht werden. Gitter oder Netze müssen bis zur Decke reichen, denn wenn der Schmetterling so schön vorbeigaukelt ist es bis zum Fenstersturz nicht mehr weit. Gekippte Fenster sind eine Todesfalle für Katzen. Sie bleiben hängen und quetschen sich beim Versuch sich selbst zu befreien immer mehr ein.

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