Hundepflege

Hundepflege

(c) Sabine Schnölzer

Ein geplegter Hund ist auch schön und bleibt gesund. Neben der Fellpflege sollten sie ihr Hauptaugenmerk auf Krallen und Zähne richten.

Bürsten, Kämmen, Baden, Scheren und Trimmen

Eines ist klar: bei langhaarigen Rassen ist die Fellplege aufwendiger als bei kurzhaarigen. Gebürstet müssen alle Hunde werden.

Kurzhaarige Hunde sollten einmal pro Woche mit einer weichen Bürste gebürstet werden, um abgestorbene Haare und Schuppen zu entfernen. Langhaarige Hunde werden täglich gebürstet: Viel  abgestorbenen Unterwolle muss mit einer speziellen Bürste entfernt werden, dann wird der Hund gekämmt. Ist das Haar verfilzt gibt es spezielle Entfilzungskämme.

Welche Bürsten und Kämme für Ihren Hund ideal sind berät Sie der Züchter, der Fachhandel, der Hundefriseur oder der Tierarzt. Soll der Hund z.B. für eine Aussstellung besonders gepflegt werden, empfiehlt sich der Gang zum Hundefriseur. Im Hundesalon finden Sie auch die Profis was Scheren und Trimmen angeht. Gute Hundefriseure machen laufend Fortbildungen, um sowohl was Rassestandards, als auch was neue technische Möglichkeiten betrifft auf dem neuesten Stand zu sein.

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Gesunde Hunde müssen vorallem dann gebadet werden, wenn sich das Fell mit stinkenden, klebrigen oder öligen Substanzen verklebt hat. Baden Sie Ihren Hund so selten wie möglich, zu häufiges Baden zerstört den Säureschutzmantel der Haut. Achten Sie auf die Verwendung von lauwarmem Wasser und dem passenden Shampoo für Ihren Hund. Wasser und Shampoo dürfen nicht in Ohren, Nase, Maul und Augen kommen. Für eine rutschfeste Unterlage in seiner "Badewanne" wird Ihnen Ihr Hund sehr dankbar sein. Auch wenn Ihr Hund bei beinahe jedem Wetter schwimmen geht, muss er nach dem Bad muss gut abgetrocknet und gefönt werden, damit er sich nicht verkühlen kann. Nun ist er nass bis auf die Haut, beim Schwimmen schützt ihn sein Fell.

Zähneputzen

Schauen Sie regelmäßig nach den Zähnen Ihres Hundes. Mit einer kleinen weichen Zahnbürsten (speziellen Hundezahnbürsten, Babyzahnbürsten) können Sie Ihrem Hund die Zähne putzen, verwenden Sie spezielle Hundezahncremen um die Bildung von bakteriellen Zahnbelägen zu verhindern.

Kaustreifen, -knochen und spezielles "Zahnputzfutter" sind Ihrem Hund vielleicht lieber als das Zähneputzen. Sie sorgen vorallem mechanisch für den Abrieb von Zahnbelag und Zahnstein. Hat Ihr Hund bereits Zahnstein hilft nur noch die Sanierung beim Tierarzt.

Krallenschneiden

Die Krallen zu kürzen ist dann notwendig, wenn die Spitzen den Boden beim geraden Stehen fast oder ganz berühren. Wo das Leben (gefäße und Nerven) beginnt sieht man bei unpigmentierten Krallen leicht. Sonst kann es schon mal eine schwierige Sache sein. Arbeiten Sie sich vorsichtig und langsam vor oder lassen Sie Ihren Hundefriseur oder Tierarzt die Krallen schneiden. Achten Sie immer auch auf die 5. Zehe (Daumen- bzw. falls vorhanden Wolfskralle). Diese Krallen wachsen besonders leicht ein, da Abrieb durch den Boden fehlt.

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